23.07.2014

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Lokales


Viel Besuch zum Tag der Franken - Horst Seehofer war der prominenteste Besucher PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. Juli 2014 um 09:14 Uhr

„Das war vom Besuch her ein kleineres Ochsenfest“ hörte man hie und da von Passanten und „wer kommt denn schon bei dieser Hitze in die Stadt“. Beides trifft den Nagel auf den Kopf und dennoch hatten die zirka 10.000 Menschen viel Freude an dem Spektakel um den offiziellen Tag der Franken, der mit viel Aufwand gut vorbereitet wurde. Das Sicherheitskonzept hat funktioniert und Parkplatzprobleme gab es keine keine!
Eines war spätestens seit dem Besuch um 11:00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Fall klar: die Franken gehen nicht zum Lachen in den Keller und sie strahlen ein sehr großes Selbstbewusstsein aus. So sprach die Geistlichkeit von der Diaspora außerhalb Frankens, welche es zu versorgen gilt und erweckte so auch die Heiterkeit des Bayerischen Innenminister Hermann. Aber auch ein Gedicht von Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand erhielt viel spontanen Applaus in der vollbesetzten Kirche.  
Nach dem Empfang des Bayerischen Ministerpräsidenten, Horst Seehofer,  vor dem Klingentorturm zogen viele Vereine festlich gekleidet und mit ihren prächtigen  Trachten und bunten Fahnen begleitet von Blasmusik in Richtung Rathaus. Viele Menschen säumten den Weg und winkten den Teilnehmern des Festzug zu.
Und dann folgte der offizielle Teil des „Tag der Franken“, die Festreden. Humorvoll und gespickt mit Spitzen in Richtung Oberbayern angereichert, das gefiel dem Publikum, und sorgte für einige Lacher.
Bürgermeister Peter Juks begrüßte die ganze Bandbreite der  Politprominenz und die Vertreter der Kirchen und Verbände, allen voran den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und dessen Gattin. In Anschluss dankte der Bürgermeister allen Helferinnen und Helfern vom Rathaus über den Bauhof bis hin zu den vielen Rettungskräften und Sicherungsdiensten.
In ihrer Festrede erklärte Landtagspräsidentin Barbara Stamm dem Ministerpräsidenten das Gebiet der Franken in Bayern als eine Art Rucksack, der ab und zu zwickt, wenn man seine Last an ihm trägt. Auch der Hinweis auf die vielen fränkischen Frauen und Männer, die Kunstwerke und andere tolle Erfindungen in die Welt getragen haben, stehen für Franken.
Der Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel erinnerte Horst Seehofer daran, dass er es war, der Unterfranken als das Juwel  bezeichnet hatte, das das Bayerische Königreich gekrönt habe. „Sehr geehrter Herr Ministerpräsident“, so Erwin Dotzel, „so sehen wir das auch!“.
Im Anschluss dann die Festrede des Ministerpräsidenten, der alle Menschen in der Altstadt hier in Franken, im gelobten Land, herzlich begrüßte. Die Fahrt hierher sei für ihn auch eine Bildungsreise, da man meist mit sehr viel Selbstbewusstsein hier her fahre und auf dem Rückweg durchaus dann therapiebedürftig sei. Das hat ihm spätestens seit der 200 Jahrfeier im vergangenen März in Würzburg zu der Frage kommen lassen, ob Unterfranken zu Bayern gekommen sei oder gar umgekehrt. Den Ochsenfurter Bürgermeister Peter Juks bezeichnete er als fürsorglich und barmherzig, da er im Gegensatz zu vielen anderen seiner Berufskollegen in Bayern bis dato noch keine finanziellen Forderung gestellt habe, war sich aber dennoch sicher, dass dies noch kommen werde. So gesehen war es für ihn bisher ein sehr preiswerter Aufenthalt hier in Ochsenfurt, witzelte der Ministerpräsident. Im Übrigen stellte er fest, dass mit ihm zusammen auch der haushaltspolitische Sprecher der SPD Volkmar Halbleib Geburtstag habe, er zwar der Opposition angehöre, aber  es auch dort ganz vernünftige Menschen gebe. Der Staatschef war gut drauf und schaffte es immer wieder mit viel Humor, seinen rhetorischen Beitrag kurzweilig zu gestalten. So bekam er von ihm im Vorfeld dieses Frankentages sehr viel Material über Ochsenfurt geliefert, was er als Altbayer auch gut verstehen konnte, da dies mit sehr viel Bildern bestückt gewesen sei.
In Anschluss dann auch einige Worte mit tiefem und ernsten Hintergrund. Er stellte fest, dass Bayern sich durchaus sehen lassen kann und auch in Randregionen mittlerweile viele Arbeitsplätze geschaffen habe. Mehr als die Hälfte des Länderfinanzausgleichs gehe mittlerweile in die anderen Bundesländer. Auch müsse man den demographischen Wandel genau im Auge haben und aufpassen, dass vor allem im ländlichen Bereich nicht zu viele Schulen, Arztpraxen und Krankenhäuser geschlossen werden. „Das ist unser Auftrag, den wir zu erfüllen haben“ appellierte der Landeschef nachdrücklich. Es ist auch wichtig, dass die bayerische Wirtschaft bei Investitionen den nördlichen Bereich Bayerns immer im Auge hat. „Bayern braucht Franken“, war seine klare Aussage in diese Richtung, um auch jungen Menschen das Leben in den ländlichen Regionen Frankens so attraktiv wie möglich zu gestalten. So bat er die vielzähligen Kommunalpolitiker darum, den Politikern der Staatsregierung auf die Füße zu treten – „Wir brauchen das ab und zu einmal“. Schlussendlich wünschte er den Deutschen die Finalteilnahme bei der WM, verbunden mit einem Sieg zur Weltmeisterschaft.
Die Schlussrede war dem Landrat Eberhard Nuß überlassen. Er bezeichnete diesen Tag als einen der schönsten Tage in seiner Laufbahn als Politiker, da erstmals im Landkreis dieser Tag der Franken stattfand. Den Ochsenfurter Bürger bezeichnete er schlichtweg als den „Ur-Franken“.  Kino Casablanca, der TV Ochsenfurt, aber auch die beiden Brauereien und viele mehr, tun viel dafür, ganz nach dem Motto „Frank und frei“, dass fränkische Traditionen gewahrt werden. „Wir haben hier in Franken den besten Wein der Welt und wir haben mit dem hier gebrauten Gerstensaft das beste Bier der Welt und wahrscheinlich darüber hinaus“, war seine klare Aussage.
Abschließend sangen alle  das Frankenlied und die Honoratioren gingen ins Rathaus, um dort sich im Gästebuch der Stadt einzutragen und den Kauzenumtrunk zu genießen.
Als Resumé bleibt eine anstrengende durchweg erfolgreiche Festwoche, bei der aber leider deutlich weniger Besucher gekommen sind als vermutet. Die Gründe dafür liegen sicherlich nicht nur beim heißen Wetter.

Viel Prominenz im Rathaussaal in Ochsenfurt, kurz nach seinem Amtsantritt hatte Bürgermeister Peter Juks, Horst Seehofer und seine Frau zu Gast                                 
Text und Bilder: Walter Meding

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 18. Juli 2014 um 09:17 Uhr
 
3. Musiknacht in Ochsenfurt zog tausende Menschen in den Bann PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. Juli 2014 um 09:11 Uhr

Da war doch wieder mal so richtig was los in der Ochsenfurter Altstadt, das Wetter war geradezu optimal und alle hatten ihre helle Freude daran, die Geschäftsleute, die Gastronomen und die Besucherinnen und Besucher, welche in den allgemeinen Geschäften bis 22:00 Uhr Einlass fanden und somit natürlich auch Klaus Börschinger und sein Organisationsteam, welches seit Monaten dieses Spektakel gut und intensiv vorbereitete.
Aber auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Da für jeden etwas dabei! Und wem das Rockkonzert am Marktplatz zu laut war, ging einfach ums Eck in Richtung Kastenhof oder ans Heimatmuseum. „Es war richtig schön heute Abend und das Feuerwerk war ein würdiger Abschluss“, sagte eine Altochsenfurterin, die keinen Hehl am nächsten Tag daraus machte, dass nach dem Feuerwerk bei ihr noch lange nicht Schluss war. Da konnte auch das Gewitter gegen 1:20 Uhr nichts ändern. Die Gastronomen zeigten sich in Sachen „Sperrzeit“ sehr großzügig und das war genau richtig so!
Eröffnet hat diese Musiknacht der Volkstrachtenverein Ochsenfurt mit einer sehr gelungenen Tanzeinlage und fortgeführt wurde diese Veranstaltung von einer großen Anzahl von Musikbeiträgen und anderen Vorführungen quer über die gesamte Altstadt verteilt.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend, der in dieser Form sicherlich auch in den nächsten Jahren seine Wiederholung finden dürfte.

 Text und Bild: Walter Meding.

Ein tolles Ambiente inmitten der Altstadt zur 3. Musiknacht
 

 
Patchwork – Decken für die Tagespflegegäste PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. Juli 2014 um 09:08 Uhr

Der Kitzinger AWO-Ortsverein, unter Leitung von Helga Meier, hat  mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern sowie Ihrem Sohn Michael im Rahmen eines Projektes sogenannte Nesteldecken gefertigt. Nesteldecken sind facettenreiche Fühl-Decken mit verschiedenen Elementen zur Beschäftigung der Finger und bestehen aus mehreren einzelnen Stoffarten.
Das Bayerische Rote Kreuz, welches im Juli die „Tagespflege am Lindhard“ in Ochsenfurt eröffnet, hat sich sehr über die großzügige Spende dieser handgemachten Decken gefreut.
In Zusammenarbeit mit den Helfern und der tatkräftigen Unterstützung des 1. Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins Achim Meier wurden diese Decken speziell für dementiell erkrankte Menschen genäht.
Die 80x80 cm großen Decken bestehen aus 16 einzelnen Feldern und sind mit Reißverschlüssen, Knöpfen, Borten, weichem Fell, Fransen und vielem mehr verziert.
„Im Idealfall beschäftigen sich die Demenzkranken über einen längeren Zeitraum mit der Decke und rufen somit Erinnerungen an vergangene Tage hervor. Aber auch für das kleine Mittagsschläfchen zwischendurch, zum kuscheln oder zum Aufwärmen der Hände an kalten Tagen, können die Nesteldecken genutzt werden.“, berichtet die Leiterin der Tagespflege Anne Deschner.
„Wir befinden uns bereits in den Startlöchern. Für die Gäste liegen schon jetzt nützliche Kunstwerke bereit und wir sind sehr auf die Eröffnung gespannt.“, freut sich die BRK Kreisgeschäftsführerin Frau Silke Bareiß.

Bild von links nach rechts: Achim Meier (1. Vorsitzender AWO), Helga Meier (Leiterin AWO Ortsverein), Anne Deschner (Leitung Tagespflege BRK), Silke Bareiß (stv. Kreisgeschäftsführerin BRK) und Michael Meier (Sohn der Meiers)
 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 18. Juli 2014 um 09:10 Uhr
 
Überraschungsfahrt auf der Nixe endete mit Havarie PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 01. Juli 2014 um 11:51 Uhr

Diese Überraschung war den Mitgliedern des Fördervereins Nixe wahrlich gelungen, als sie zur freien Fahrt Personen für den 20. Juni um 18:00 Uhr suchten, welche bereit wären, einer Überraschungsfahrt beizuwohnen. Dass am Ende dieser Fahrt der Motor in Flammen aufgeht, Personen über Bord gehen und die übrigen Passagiere evakuiert werden mussten, zählte dann doch nicht zum Alltagsgeschäft des „Nixe-Daseins“, handelte es sich hier doch um eine lang vorbereitete Übung der Feuerwehren aus Ochsenfurt und Frickenhausen, sowie der DLRG, dem THW und der Wasserschutzpolizei.

Um 18:25 Uhr löste dann der Alarm aus, da ganz offensichtlich der Nixemotor unterhalb der Neuen Mainbrücke in Flammen aufging und viel Qualm und Rauch im Innenteil des Passagierschiffs entwickelte. Schnell war auch klar, dass wohl auch Personen über Bord gingen.

 

Kreisbrandmeister Ralf Pfeffer gab zuvor bekannt, dass es hier um eine Evakuierungsübung auf einem Boot ginge, das mit zirka 55 Personen besetzt ist. Durch einen Brand im Motorraum ist die Nixe nicht mehr manövrierfähig. Im Zuge dieses Einsatzes geht es dann darum, die Personen von der Nixe in andere Boote zu evakuieren. Im Vorfeld der Übung wussten nur die Kommanden Bescheid.

Die Zeit war nun der größte Gegner der Einsatzkräfte, denn eine Person war bereits schon im Wasser fast bis zum Hafen der Seglerjungenschaft getrieben, weitere Personen schwimmen noch im Wasser. Ein Einsatz also, der alles abverlangte und alle Beteiligten vor nicht alltägliche Probleme stellte. Schnell mussten die Passagiere die Rettungswesten überziehen und der klaren Anordnung eines Fährhelfers Folge leisten.

Und dass dann auch noch ausgerechnet im nagelneuen Schlauchboot der Feuerwehr der Motor nicht funktionierte, war eine zusätzliche und nicht eingeplante Überraschung. „Wie im richtigen Leben“, sagte eine Einsatzkraft am Kai.

Insgesamt dauerte diese Übung gut 90 Minuten und das eine oder andere wird beim nächsten Mal sicherlich anders laufen. „Übungen sind vor allem dazu da, um aus Fehlern zu lernen“, war die klare Aussage eines Verantwortlichen der Feuerwehr und dennoch waren die Profis, nämlich die eingesetzten Kräfte der DLRG, mit dem Gesehenen durchaus zufrieden. „Fürs erste Mal ist’s doch gut gelaufen und die Kleinigkeiten kann man abstellen“, war aus dem Motorboot zu hören, als ihnen der Kreisbrandmeister Ralf Pfeffer gegenüber stand.

Auch der Kreisbrandinspektor Alois Schimmer, der das Ganze von der Brücke aus beobachtete, schmunzelte über das ein oder andere Vorkommnis und stieß ins selbe Horn, wie sein Kollege am Vortag: „Dafür machen wir Übungen, um genau aus diesen Erfahrungen für den wirklichen Einsatz zu lernen“.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01. Juli 2014 um 12:14 Uhr
 
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