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Lokales


Durch die Altstadt mit dem Auto - auch am Wochendende PDF Drucken E-Mail
Montag, 27. Oktober 2014 um 08:48 Uhr

Seit dem 15. Oktober ist die Altstadt von Ochsenfurt auch am Wochenende für den Autoverkehr wieder geöffnet.
Seit Dezember 2010 gilt dieses Sperrung, die der Stadtrat nach einem gemeinsamen Antrag von CSU und UWG festgelegt hat.
Die Geschäftsleute der Innenstadt haben sich seit dem Beginn der Wochenendsperrung gegen  diese Sperrung gewehrt. Die Innenstadt sei am Wochenende tot. Wegen der Sperrung würde keiner mehr zum Einkaufen in die Altstadt fahren, dies habe zur Folge, dass immer mehr Läden schließen würden.
Im März 2014 lagen der Stadt Ochsenfurt schließlich mehr als 90 Anträge auf Aufhebung, oder zumindest einer Änderung der Sperrung vor. Die Anträge stammten überwiegend von Geschäftsleuten, die in der Ochsenfurter Altstadt ihre Geschäfte haben.
Sicherlich kann man den Rückgang der Geschäftstätigkeit in der Ochsenfurter Altstadt nicht nur an der Durchfahrtssperre am Wochenende festmachen. Leider ist in der Altstadt keine ausreichende Ladenvielfalt gegeben, und somit ist, selbst für die Besucher der Altstadt, die gerne ihren Bedarf, lokal decken möchten, dies derzeit nicht möglich.
Auch im Hinblick darauf, dass durch den geplanten Anlegesteg für Kreuzfahrtschiffe und den Ausbau des Mainuferbereiches, ist eine aktive, intakte und mit einer ausreichenden Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten versehene Altstadt nicht nur wichtig, sondern überlebenswichtig.
Im Juni 2014 wurde dann beschlossen, die „Oktober bis Ostern“ Regelung einzuführen. Das heißt von Mitte Oktober bis Ostern ist die Ochsenfurter Altstadt für den Durchgangsverkehr geöffnet, in der Zeit von Ostern bis Oktober tritt dann wieder die Sperrung der Ochsenfurter Innenstadt in Kraft.
Mit dieser Neu-Regelung will die Stadt einerseits im Sommer ein schönes Flair für Touristen schaffen. In den Wintermonaten dagegen spiele der touristische Aspekt in Ochsenfurt nicht die entscheidende Rolle, sodass die Altstadt hier für den Verkehr freigegeben werden kann.
Für Besucher der Ochsenfurter Innenstadt wird es auch in der kommenden Zeit nicht einfach werden, steht doch die Sperrung und der Neubau der Mainbrücke an der B13 auf dem Plan. Seit Jahren ist die Brücke in einem schlechten Zustand, so das sie nur noch eingeschränkt für den Verkehr zur Verfügung steht. Für Lkw ist die Brücke bereits gesperrt, dasselbe gilt für Fußgänger und Radfahrer. Mehrmals im Jahr musste die Brücke bereits für eine Woche gesperrt werden, damit die Statiker prüfen konnten, ob es noch verantwortet werden kann, Verkehr über die Brücke fließen zu lassen.
Eine Sperrung der Mainbrücke wird den Zugang zur Altstadtseite von Ochsenfurt für einen längeren Zeitraum  erheblich erschweren. Zu Zeit laufen im Rathaus die Planungsarbeiten für diesen Fall auf Hochtouren. Es muss sichergestellt werden, dass zum Beispiel Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste ihre Einsatzorte möglichst zugig erreichen können.

 

 

Viele haben es noch gar nicht gemerkt: Die Schilder für die Wochenendsperrung der Altstadt sind verschwunden.
 

 
Ralph und Monika Kleinschrod sagen zum Abschied leise Servus PDF Drucken E-Mail
Montag, 27. Oktober 2014 um 08:45 Uhr

„Wo Rauch ist, das war meist auch ein Feuer“ – Eine These, die in Zusammenhang von Gerüchten gerne immer wieder zitiert wird. Bewahrheitet hat sich diese These auch in Sachen Abschied von Moni und Ralph Kleinschrod vom Hotel „Zum Schmied“.
Doch fangen wir erst einmal ganz vorne an. Am 8. Oktober stand zunächst einmal die Feier zum 60-jährigen Bestehen des Hotels an, zu dem die Wirtsleute viele langjährige und treue Stammkunden, sowie langjährige Geschäftspartner eingeladen haben. Neben einem deftigen und sehr reichhaltigen Brotzeitteller für jedermann gab es nebst Getränken auch einige Festreden, so auch von Altbürgermeister Peter Wesselowsky, der somit den Part der Eröffnungsrede übernahm.
Dabei ging er in der Historik der Familie Kleinschrod in Ochsenfurt genau 65 Jahre zurück, wo nämlich der Konditoreimeister Richard Kleinschrod bereits das „Cafe am Berg“ bewirtschaftete, am Dümmersberg. „Ochsenfurt hat damals zwei Personen mit Migrationshintergrund zugelassen“ erklärte er humorvoll und meinte hier die aus Randersacker stammende Lotte und den in Würzburg geborenen Richard Kleinschrod. In der heutigen Zeit, so Wesselowsky, wäre ein solches Cafe in direkter Nähe eines Friedhofes gar nicht mehr möglich. Im weiteren Verlauf informierte er aus Inseraten des Jahres 1949 in der damaligen Ochsenfurter Zeitung und was da schon alles geboten wurde. Interessant auch einige Preise aus dieser Zeit: Torten und Desserts für 40 und Schoppen Weine ab 70 Pfennige.
Im Jahr 1954 dann der Erwerb des Anwesens in der Hauptstraße 26, das in Inseraten als das führende Cafe in Stadt und Land bezeichnet wurde, so der Altbürgermeister. Das Bier wurde damals übrigens noch von der Brauerei Geuder aus Uffenheim geliefert. Zuvor waren in diesem Anwesen zwei Fotografen ansässig, so dass die Umstrukturierung in ein Cafe durchaus als sehr mutig bezeichnet werden konnte, stellte Peter Wesselowsky fest. Inhaltlich ließ er dann die Geschichte des Hauses „Zum Schmied“ Revue passieren, die ja bereits in der Hallo-Maintal-Ausgabe Anfang des Monats nachzulesen war.
Im Anschluss dann die Rede des Hausherrn, der unumwunden zugab, dass er nicht immer mit der Politik des Alt-Bürgermeisters im Rathaus einverstanden gewesen war und es dadurch auch lautstarke Auseinandersetzungen gab, er ihn dennoch aber stets akzeptiert habe und letztendlich auch sehr froh darüber war, dass Peter Wesselowsky auch als Standesbeamter zur Hochzeit am 24. April 1991 von ihm und seiner Frau Moni zur Verfügung stand.
Er dankte auch, in Abwesendheit, seinem Freund Rainer Friedrich, der sich als Architekt für die Generalsanierung des Hauses verantwortlich zeichnete. Er dankte all seinen treuen Kunden, seinen Geschäftspartnern, aber auch seinem Team im Gasthaus für die tolle Unterstützung, ohne diesen das Geschäft nie und nimmer zu bewältigen gewesen wäre. Tränengerührt dankte er aber auch seinem „Ziehvater“ Eberhard Beyer, dem langjährigen Hotelier des „Bären“, dessen Elfriede sowie Beate Lediger und Gabi Reuß für die tolle Betreuung seiner stark erkrankten Mutter. „Schwimm oder sauf ab, so bin ich damals ins kalte Wasser geschmissen worden. Schwimmen konnte ich nie gut, aber abgesoffen bin ich auch nicht“, stellte Ralph Kleinschrod sehr stolz fest.
„Und wir sind noch da!“ informierte er im letzten Absatz seiner Rede und sagte weiter „es gehen Gerüchte rum, es wird spekuliert und so werde ich nun mal einiges klar stellen: „Es wird wohl so sein, dass die Moni und der Ralph zum Jahresende hier Feierabend machen. Es ist noch nicht alles abgeschlossen, aber wir gehen alle einmal davon aus, dass es so sein wird. Ich kann auch noch nicht sagen, wer die Nachfolge antreten wird, es ist auch noch nichts verkauft, ich kann aber nur eines versprechen und das ist sicher, das super gute Kauzen-Bier wird es weiterhin geben“. Damit schloss er seine Rede und übergab das Wort an den Brauereichef der Kauzenbräu Karlheinz Pritzl.
Er verwies auch auf das 40-jährige Jubiläum seiner Brauerei mit dem „Schmied“ und dankte für diese Treue. Im weiteren Verlauf ging Pritzl auch auf die daneben platzierte „Rose“ ein, in der die Kauzenbräu ihr Bier ausschenkte. Er verwies aber auch auf das freundschaftliche und langjährige Verhältnis zum Ehepaar Kleinschrod und erzählte einige schöne Anekdoten aus der Vergangenheit, stellte aber auch fest, dass das beste Bier und das beste Essen nichts nütze, wenn die Kundschaft dazu nicht vorhanden wäre und bedankte sich auch bei den zahlreichen und treuen Stammgästen, des Hauses „Zum Schmied“ und überreichte den Wirtsleuten ein Präsent, nebst Blumenstrauß auch einen bayerischen Bierkrug.
Bürgermeister Peter Juks übernahm den Part des Schlussredners. Auf Grund des sehr offenen Verhältnisses von Ralph Kleinschrod zu ihm, wusste auch er schon seit Wochen, dass hier eine Veränderung ins Haus anstand. Er dankte der Familie Kleinschrod, für das, was hier aufgebaut wurde. Gerade nach der Altstadtsanierung wurde hier die Chance ergriffen, die Altstadt so lebenswert zu machen, wie sie für viele Monate im Jahr hier bekannt ist. Die Außenbewirtung wurde so gestaltet, dass es Ochsenfurt voranbringt, stellte das Stadtoberhaupt fest. In die Zukunft gerichtet wünschte er dem Wirtspaar alles Gute und orakelte, dass vielleicht auch eine Konstellation zustande käme, aus welcher Ralph Kleinschrod in irgendeiner Form wieder zutage treten würde. In Richtung Brauereichef gerichtet, war er sich aber auch sicher, dass die gewohnt fränkische Küche mit den gewohnt freundlichen Bedienungen sicherlich erhalten bleiben werden und erntete dafür sehr viel Applaus und übergab ebenfalls Präsente an das Wirtspaar.
Beim anschließenden gemütlichen Teil des Abends blieb allerdings die Frage unbeantwortet, ob künftig am Haus folgendes zu lesen wäre: „Hier hauste einst, der Ralph im Schmied“.

 Text und Bild: Walter Meding

 

 

Gratulierten dem Ehepaar Ralph und Monika Kleinschrod (2. und 4. von links) zur 60-Jahr-Feier „Zum Schmied“ (von links) Eberhard Beyer (Hotelier i. R.), Karl-Heinz Pritzl (Kauzen-Bräu) und Peter Juks (Bürgermeister)

 
In der Kauzentenne herrschte ein Hauch von Schottland PDF Drucken E-Mail
Montag, 27. Oktober 2014 um 08:43 Uhr

Wer die bräunliche Banderole auf der Whiskyflasche mit der Eule und dem Namen „Old Owl“ liest, stutzt auf den ersten Blick: Finest Franconian Single Malt Whisky steht dort unter der Jahreszahl 2011. Daneben ist die Ochsenfurter Kauzen Bräu als Hersteller aufgeführt. Whisky – nicht aus dem schottischen Highland, sondern aus dem hügeligen Maintal? Und dann noch aus einer Brauerei?
„Ein Single Malt Whisky ist, profan ausgedrückt, nichts anderes als destilliertes Bier ohne Hopfen“, sagt Kauzen-Braumeister Otto Resch und spielt dabei auf die gemeinsame Grundlage beim Brauen und Brennen, das Gerstenmalz („Malt”) an. „Das braucht man, um Stärke in Zucker umzuwandeln, damit überhaupt Alkohol entsteht“.
Nach einem Jahrhundert als Bier – und Obstbrenner beschlossen Kauzen-Chef Karl-Heinz Pritzl und sein Braumeister im Jahr 2011, dass die Zeit nun reif für Neues war. „Whisky, das können wir doch auch“, sagten sie sich und kreierten die Idee eines mainfränkischen „Finest Single Malt Whisky“. Aus dem Kauzen, dem Wappentier der Brauerei, leiteten sie den Name für den goldenen Tropfen ab: „Old Owl“ („Alte Eule“). Ein Käuzchen ist nämlich nichts anderes als eine Schleiereule, was die Verwandtschaft der Ochsenfurter Biere mit dem Franconian Single Malt Whisky nahezu perfekt wiedergibt.
Wie beim Bierbrauen wurde zunächst ein Sud aus geschrotetem fränkischen Gerstenmalz und Brauwasser aus dem eigenen Brunnen angesetzt. Die im Malz vorhandenen Enzyme wandeln während des Maischens die Stärke in Malzzucker um. Diese Lösung wird gekocht – anders als beim Bier fehlt aber der Hopfen. Dann wird die Mischung auf acht Grad abgekühlt, mit einer speziellen untergärigen Hefe versetzt und vergoren.
Anders als die schottischen Brenner filtern hiesige Braumeister die „Würze“ für den Whisky. So werden Spelzen und Treber ausgeschieden, die das Aroma unangenehm beeinflussen könnten. „Außerdem soll die Hefe wieder raus, weil sie beim Brennen des Destillats andere Aromen abgeben würde als die reine, vergorene Würze“, erklärt Braumeister Otto Resch. Dann wird die Whisky-Maische in der Brennblase destilliert. Nur der „saubere“ Mittellauf des Destillats reift anschließend in den Fässern zum fränkischen Single Malt Whisky heran. Drei Jahre muss das Destillat im Holzfass lagern, bevor es sich nach der EU-Bestimmung Whisky nennen darf.
Das hat seinen guten Grund. Denn zunächst ist die Flüssigkeit noch klar, die Aromen schwach ausgeprägt. Auch wenn scheinbar in den Jahren der Fasslagerung nichts geschieht, ist diese Zeit wesentlich für die Qualität des Whiskys. Denn der Alkohol reift in dieser Zeit und nimmt Farb- und Geschmackstoffe durch die Wechselwirkungen mit dem Holz auf. „Deshalb ist es auch so wichtig, dass man dafür die richtigen Fässer auswählt“, betont der fränkische Whiskybrenner Resch. Die Kauzen-Bräu hat dazu von fränkischen Winzern aus der Umgebung 225 Liter Fässer aus französischer Eiche übernommen, in denen zuvor hochwertige Barrique-Rotweine ausgebaut wurden. Das zaubert neben dem typischen Eichenaroma eine feine, dezente Vanille-Note in den Whisky.
Neben dem Aroma gibt das Fassholz während der Reifung auch die typische goldene Bernstein-Farbe ab – je länger der Tropfen lagert, desto intensiver. Aber: Durch die porösen Fasswände entweichen jedes Jahr ungefähr drei Prozent des Inhalts. Whisky-Brenner nennen diesen Schwund zu Gunsten der Qualität liebevoll „angels share“, den „Tribut an die Engel“. Wer möchte da in einem späteren Leben nicht als Engel über Mainfranken seinen Dienst tun?
Doch nicht nur die Engel schnuppern am Whisky. Auch der Braumeister muss regelmäßig nachsehen und kosten, wie sich das Destillat während der Reife im Barriquefass farblich und geschmacklich verändert. Am Ende der Lagerung hat das Destillat noch einen Alkoholgehalt von 75 Prozent, erst nach der Lagerung wird es dann auf 43 Prozent verdünnt.
Dieses immer beliebter werdende Qualitätsmerkmal findet sich auch auf dem Etikett der „Old Owl“ Flasche. Die sogenannte „Kühlfilterung“ oder im Englischen „chill filtration“ ist ein Verfahren bei dem der Whisky heruntergekühlt wird, um Trübstoffe heraus zu filtern. So wird zwar der Whisky klar und ist vielleicht hübscher anzusehen aber dabei gehen auch Geschmacks- und Inhaltsstoffe verloren.
Das sollte beim „Old Owl” vermieden werden und so hat sich Kauzenbräu gegen dieses Verfahren entschieden. Die Qualität steht an oberster Stelle!
Ausgeprägte Rauch- oder Torfaromen wie die schottischen Verwandten weist der mainfränkische Single Malt Whisky nicht auf. Es ist ein „sehr weicher, schöner Whisky mit einer hellen Bernsteinfarbe, der sich auch für Anfänger unter den Whisky-Anhängern eignet“, sagt Braumeister Otto Resch. 560 Liter „Old Owl“ sind nun fertig gereift, in 1.600 Flaschen á 0,35 Liter abgefüllt und warten auf Kenner unter den Whisky-Fans aus den fränkischen Highlands – und solche, die es erst noch werden wollen.
Käuflich erhältlich ist der Whisky seit Mitte Oktober und  es gibt ihn im gut sortierten Getränkefachmarkt und in ausgesuchten Gastronomiebetrieben. Natürlich kann man auch die 0,35 Liter Flasche für 26,50 Euro in der Brauerei oder in der Kauzen-Boutique auf www.kauzen.de kaufen.

 Text und Bild: Walter Meding

 

Auf den ersten Ochsenfurter Whiskey stoßen an (von links) Bürgermeister Peter Juks, Braumeister Otto Resch und der Brauerei-Chef Karl-Heinz Pritzl.

 
Kleinochsenfurter Kinder und Feuerwehr feiern Richtfest PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 09. Oktober 2014 um 23:32 Uhr

„Zwei Richtbäume – Ein Richtspruch“ – Zu dieser recht seltenen Konstellation begrüßte Bürgermeister Peter Juks die Unternehmer des Baus, Organisatoren und viele Kleinochsenfurter Bürgerinnen und Bürger, sowie deren Kinder und Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Kleinochsenfurt ganz herzlich zur Feierlichkeit am neuen Feuerwehrhaus und dem Anbau am bestehenden Kindergarten.
Das Stadtoberhaupt bezeichnete diese Baulichkeiten als einen Meilenstein in der Geschichte des Ortsteils in den letzten 20 Jahren. Doch bevor es zu den verschiedenen Festreden kam, wurde der Richtspruch durch den Zimmermann Wolfgang Schmid vom Dach des neuen Feuerwehrhauses kund getan, unterstützt von Andreas Singer vom Stadtbauamt.
Im Anschluss stellte Peter Juks fest, dass der Zeitplan eingehalten wurde und die Feuerwehr noch zu Weihnachten Einzug halten und der Anbau des Kindergartens im Mai bezogen werden kann. Beide Bauten erfahren eine staatliche Unterstützung, für den Kindergarten 210.000 Euro und für das Haus der Feuerwehr 93.000 Euro. Für die Kinderkrippe gibt es einen weiteren Zuschuss aus einem Sonderprogramm von 356.000 Euro. Die Investitionen der Stadt belaufen sich auf  320.000 Euro für das Feuerwehrhaus und 630.000 Euro für den Kindergarten.
Das Feuerwehrhaus hat eine Gesamtfläche von 220 Quadratmetern, ist beheizt und hat Raum für zwei Einsatzfahrzeuge. Im Anschluss ein Schulungsraum samt Sanitäranlage. 350 Quadratmeter fasst der Raum der Kinderkrippe. 14 Kleinkinder kommen da unter. Auch ein Turnraum ist miteinbezogen, sowie ein Raum fürs Personal, eine Küche und weitere Sanitärräume, unter anderem mit einem barrierefreien WC. Insgesamt haben in beiden Räumen des Kindergartens 50 Kinder Platz.
Peter Juks dankte aber auch den angrenzenden Nachbarn, die diesen Bau sehr tolerant in Kauf nahmen. Aber auch all seinen Mitarbeitern im Bauamt und darüber hinaus allen Beteiligten dankte das Stadtoberhaupt und erwünschte sich Gottes Segen für die Zeit nach der Inanspruchnahme beider Gebäude.
Architekt Martin Dold stellte fest, dass es sich die Verantwortlichen der Stadt mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht haben und war sehr froh, dass man auch nach der Kommunalwahl dazu gestanden hat, diese Bauvorhaben zu bewerkstelligen. Er dankte auch den künftigen Nutzern für die hervorragende Unterstützung. Auch lobte er den hohen Eigenanteil, den die Feuerwehrleute aus Kleinochsenfurt erbracht haben.
Das unterstrich auch der Vorsitzende der Feuerwehr, Klaus Schmalzl und dankte auch dem Vorgänger im Amt des Bürgermeisters, Rainer Friedrich, für dessen hervorragende Unterstützung in dieser Angelegenheit. „Wo gebaut wird, gibt es zwischendurch auch Unstimmigkeiten“ stellte er fest und wusste dabei, dass dies alles gut und im friedlichen Einvernehmen gemeistert wurde. 800 Stunden an Eigenleistung wurden erbracht, stellte Klaus Schmalzl fest und das war nicht immer einfach, wie zum Beispiel während der Zeit, als es gefühlte 40 Grad hatte. Stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer dankte er drei Personen aus seiner Feuerwehr: Reiner Ullrich, Robert Lehrmann und Karl-Josef Borchert.
Im Anschluss zu Abschluss der offiziellen Feier noch ein Liedbeitrag der Kinder und danach der gemütliche Teil im künftigen Feuerwehrhaus bei einer deftigen Verpflegung.

 

Freuen sich auch die neuen Kindergartenräume und auf das neue Feuerwehrhaus (von links) Monika Kernwein (Erzieherin), Peter Juks (BGM), Gerda Werner (Erzieherin), Elisabeth Balk (Bauamtschefin), Andreas Singer (Bauamt Ochsenfurt), Marko Graf (Fa. Uhl WÜ), Martin Dold (Architektenbüro Dold u. Versbach Giebelstadt), Erika Kleindienst (Kommandantin FFW Kleinochsenfurt), Klaus Schmalzl (Vorsitzender FFW Kleinochsenfurt), Bernd Hußenöder (Statikbüro WÜ), Sabine Mania (Leiterin Kindergarten Kleinochsenfurt) und Nalan Aktas (Erzieherin),sowie viele Kinder aus dem Kindergarten. Auf dem Bild fehlt: Matthias Schäffer (Ing. Büro Pfenning OCH).                   Text und Bild: Walter Meding
 

 
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