16.04.2014

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Lokales


Peter Juks wird neuer Bürgermeister von Ochsenfurt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 08. April 2014 um 12:21 Uhr

Vor der Stimmenauszählung am Wahlabend hätte wohl kaum einer gedacht, dass das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Ochsenfurt so mit einem so eindeutigen und klaren Wählerauftrag für Peter Juks enden würde.
Bereits eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale kristallisierte sich dann aber ein deutlicher Vorsprung von Herausforderer Peter Juks zu dem amttierenden Bürgermeister Rainer Friedrich heraus. Als dann das vorläufige Ergebnis verkündet wurde waren nicht nur die beiden Kandidaten über das klare Wählervotum überrascht. Rund 34% für Peter Juks und 36% für Rainer Friedrich.
Der amtierende Bürgermeister und auch sein Herausforderer hatten wohl mit einem deutlich knapperen Ergebnis gerechnet.

Peter Juks, vor der Tür zu seinem Amtssitz in Ochsenfurt.

In sechs Jahren Amtszeit hat Rainer Friedrich viel erreicht und vieles auf den Weg gebracht. Dies konnte er aber nicht überzeugend an den Wähler herrantragen. Bei einer Wahlbeteiligung von 60%, nahezu genau so viel wie beim ersten Wahlgang konnte Friedrich nur wenige Stimmen dazugewinnen. Anders hingegen Peter Juks, der nocheinmal deutlich mehr Wählerstimmen einsammeln konnte.
Beim Verlierer der Wahl und bei der CSU sitzt der Schock natürlich tief und schon am Wahlabend gab es unzählige Spekulationen woran es denn nun gelegen habe, dass der amtierende Bürgermeister anscheinend nicht einmal den Amtsbonus nutzen konnte um genug Stimmen auf sich zu ziehen. Da war die Rede von einem zu braven Wahlkampf sagten die einen, andere fanden, dass der Wahlkampf von seiten des amtierenden Bürgermeisters zu aggressiv geführt worden sei. Fakt ist jedoch, eine Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl. Es geht um die Person und um die Leistungen die diese Person in ihrer Amtszeit abgegeben hat. Auch der Umgang mit den Problemen und Sorgen der Bürger spielt hier eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entscheidung, bei welchem Namen der Wähler sein Kreuzchen macht. Rainer Friedrich bedankte sich am Wahlabend bei seinen Wählern und den vielen Helfern die ihn unterstützt haben und betonte dass er einen fairen und sachlichen Wahlkampf geführt habe.
Der zukünftig Bürgermeister Peter Juks war überwältigt von dem Vertrauen, dass ihm die Wähler ausgesprochen haben. Er freute sich über das unerwartet klare Ergebnis und sieht den Grund darin, dass er mit seinem Wahlprogramm viele Bürger erreichen und mitnehmen konnte. Er steht, wie er selbst sagt,  für einen anderen Stil im Rathaus. Mehr miteinander ist sein LeitMotiv. Es ist für ihn eines der wichtigsten Dinge, die Mitarbeiter des rathauses und der Verwaltung  sowie die Bürger näher zusamenzubringen. Als neuer Bürgermeister stehen ab dem 1. Mai viele Aufgaben an die auf schnelle und sachgerechte Lösung warten. Bei der sehr angespannten finanziellen Situation der Stadt kein leichtes Unterfangen, zumal dem „Neuen“ von allen anderen natürlich genau auf die Finger geschaut wird, wie er die anstehenden Aufgaben anpackt und löst.
Peter Juks, allen bekannt als erfolgreicher Unternehmer, will sich ganz der neuen Aufgabe widmen und sich Großteils  aus dem operativen Tagesgeschäft der Zimmerei herausnehmen.
Für Peter Juks, der auch als Stadtrat gewählt wurde, kann, wenn er Bürgermeister ist, nicht gleichzeitig Stadtrat sein. Von diesem Amt tritt er zurück und Renate Lindner von der UWG rückt auf seine Position nach.
Auch Rainer Friedrich hat seinen Stuhl im Stadtrat zur Verfügung gestellt. Nach der Liste wäre als Nachrücker Joachim Beck vorgesehen.
Auf Peter Juks warten vielfältige und dringende Aufgaben, die nach einer schnellen und intelligenten Lösung verlangen.  
Sechs Jahre lang, war Peter Juks bereits zweiter Bürgermeister von Ochsenfurt und ist von daher bestens mit allen Abläufen im Rathaus und in der Verwaltung vertraut.

 
Frühlingsmarkt in Ochsenfurt am 27.4.2014 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 08. April 2014 um 12:18 Uhr

Am letzten Sonntag im April findet auch heuer wieder der erste von insgesamt vier Märkten im Jahr 2014 in der historischen Altstadt von Ochsenfurt statt.

 

 

 

Gutes Wetter Ist das A und O beim Frühlingsfest in Ochsenfurt                   
Text: Petra Gold Bild: Hallo Maintal (Archiv)

Der Frühlingsmarkt fällt heuer terminmäßig wieder einmal mit dem Weißen Sonntag zusammen. In über 25 Jahren war dies in der jüngeren Marktgeschichte bereits dreimal der Fall. Die Stadt Ochsenfurt als Veranstalter wird sich selbstverständlich wiederum bemühen, dass kirchlicher Festtag und Jahrmarkt nebeneinander ohne Einschränkung der Bedeutung des Tags der ersten heiligen Kommunion für die Kinder und deren Familien  bestehen können. In der Vergangenheit war die historische & lebendige Altstadt an einem solchen Sonntag für viele Festgemeinschaften sogar attraktives Ziel für einen Spaziergang.
Von 10.00 bis 18.00 Uhr werden auswärtige Markthändler an ihren Ständen Schmuck und Uhren, Holzarbeiten, Besen und Bürsten, Tupperware, Korb- und Lederwaren, Strümpfe und Kappen, Gemüseschneider und  Pfannen sowie ein Wundergerät für die Küche und vieles mehr anbieten. Zudem haben die Geschäftsleute ihre Ladentüren von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und freuen sich auf kauflustige Besucher, die unsere Gastronomen – wenn es die Temperaturen erlauben - gern auch im Freien bewirten.
Die Altstadt ist am Markttag von 06.00 bis 20.00 Uhr (Auf- und Abbauphase
eingeschlossen)  für den allgemeinen Fahrverkehr gesperrt. Im Bereich der Jahrmarktfläche erlässt die Stadt Ochsenfurt ein absolutes Halteverbot. Die öffentlichen Parkplätze entlang der Hauptstraße, im Bereich Richtung Zwinger, in der Langgasse, Brückenstraße, Kolpingstraße am Ziehbrunnen und Unteren Redersgasse sowie im Vorhof sind aufgrund der hier ausgewiesenen Marktfläche bzw. aus Sicherheitsgründen oder aber für Einsatzkräfte ebenfalls gesperrt. Die Bewohner der Altstadt bitten wir, ihre Fahrzeuge an diesem Tag außerhalb der Stadtmauern abzustellen.

An dieser Stelle die weiteren Jahrmarkttermine 2014:
Sommermarkt      22. Juni
Herbstmarkt    14. September -  gleichzeitig Tag des offenen Denkmals
Wintermarkt 02. November.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. April 2014 um 12:19 Uhr
 
Radler-Frühling mit Landrat Eberhard Nuß PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 08. April 2014 um 12:15 Uhr

50 Kilometer neue Radwege sind seit 2009 im Landkreis Würzburg entstanden. Der Landkreis Würzburg hat die Gemeinden hierbei mit insgesamt rund drei  Millionen Euro Investitionskosten unterstützt. Der Radler-Frühling, zu dem Landrat Eberhard Nuß alljährlich einlädt, gibt Gelegenheit, immer wieder neue Teilstücke kennenzulernen.
Die 17. Radltour des Landrats findet am Samstag, 10. Mai 2014 unter dem Motto „Rund um Dürrbachpark, Riemenschneider und Walderlebnis“ statt. Die Tour führt auf insgesamt rund 40 Kilometern durch den nördlichen Landkreis, mit Start und Ziel am Walderlebniszentrum Einsiedel im Gramschatzer Wald.
Pünktlich um 10 Uhr startet die Tour am Walderlebniszentrum (Staatsstraße 2294 zwischen Rimpar und Arnstein, die Abfahrt zum Walderlebniszentrum ist deutlich ausgeschildert).und führt über die Ochsengrundstraße nach Güntersleben, wo Bürgermeister Ernst Joßberger die Gruppe auf dem Mehrgenerationen-Spielplatz Dürrbachpark empfängt. Von dort führt der Weg unterhalb von Gadheim auf neu gebauten Radwegen nach Rimpar, vorbei an Schloss Grumbach bis in den Ortsteil Maidbronn. Hier erklärt Gästeführerin Wilma Samfaß den berühmten Riemenschneider-Altar „Beweinung Christi“ in der St. Afra-Kirche.

Maidbronn Riemenschneideraltar

Weiter geht es nach Mühlhausen und bis ca. 12.45 Uhr zur Sportgaststätte in Burggrumbach, wo Landrat Eberhard Nuß die Radlergruppe zu einer Brotzeit einlädt.
Nach der  Mittagspause geht es weiter Richtung Erbshausen-Sulzwiesen, wo um 15 Uhr der Barfußpfad auf Mutige wartet, die mit  einer kleinen Kaffee- und Kuchen-Pause belohnt werden.  Anschließend führt die Tour zurück zum Ausgangspunkt am Walderlebniszentrum, der um ca. 16.15 Uhr erreicht wird. Hier bieten die Bayerischen Staatsforsten einen kurzen Vortrag zur Entstehung des Walderlebniszentrums an, anschließend lädt das Waldhaus Einsiedel zum Schlusshock ein.
Klaus Buchner vom Büro des Landrats, Organisator der Radl-Tour, weist darauf hin, dass für die Teilnehmer der Radrundfahrt die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung sowie Helmpflicht gelten.
Weitere Informationen unter www.landkreis-wuerzburg.de

 
Rainer Friedrich und Peter Juks in der Stichwahl am 30. März PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. März 2014 um 14:38 Uhr

Nach der Bürgermeisterwahl am 16.3 März war klar, in Ochsenfurt gibt es eine Stichwahl. In der Bevölkerung  wurde viel diskutiert wer denn nun der nächste Ochsenfurter Bürgermeister wird. Dabei stellten sich viele Bürgerinnen und Bürger viele Fragen, was sie als BGM wohl anders machen würden. Die Antworten dabei waren so interessant wie unterschiedlich. Das rief die Redaktion von Hallo-Maintal auf den Plan, die zehn meist gestellten Fragen, auch einmal an jene weiterzugeben, die tatsächlich für dieses Amt kandidieren. Die Fragen wurden schriftlich und zeitgleich an die Kandidaten übermittelt.

Amtierender Bürgermeister Rainer Friedrich

Der Herausvorderer - Peter Juks

Wie würden Sie ihren Führungsstil innerhalb der Verwaltung beschreiben?

Rainer Friedrich (R. F.): Als Bürgermeister bin ich verantwortlich für 130 Mitarbeiter und habe eine Vielzahl von Aufgaben und Projekten zu bewältigen. Dies war und ist nur in Teamarbeit möglich mit einem kooperativen Führungsstil.

Peter Juks (P. J.): In all den Bereichen wo ich führende Verantwortung trage, setze ich auf eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit nach dem Motto: Geben und Nehmen.

Welche sozialen Themen für die Kommune sind Ihnen am Wichtigsten?

R. F.: Die Betreuung und Bildung unserer Kinder und Jugendlichen liegt mir sehr am Herzen. Der Neubau der Grund- und Mittelschule nach modernsten Standards ist ein bedeutendes Zeichen dafür. Ebenso ist mir ein Seniorennetzwerk ebenfalls sehr wichtig.  

P. J.: Aus meiner Sicht gibt es in vielen Bereichen, gerade bei sozialen Themen, kein Wichtig und Unwichtig, für mich zählen unsere Kinder genauso wie unsere Senioren. Ich bin für alle Bürger der Stadt und Stadtteile da!

Wie schätzen Sie die Belastung durch das Bürgermeisteramt ein?


R. F.: Die Belastung ist hoch. Eine 60 – 80 Stundenwoche ist normal und ein „richtiges“ Wochenende gibt es auch nicht. (Zeit für Nebentätigkeiten gibt es kaum.) Nur mit viel Engagement und Herzblut kann ich die diese Aufgabe bewältigen.

P. J.: Sehr hoch

Wie würden Sie Ihren bisherigen Wahlkampfstil beschreiben?

R. F.: Ich bin ein ehrlicher Mensch und führe auch einen ehrlichen Wahlkampf. Ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann (wie auch 2008)! Ich setze auf Themen und Ziele, die ich angehen und vollenden will.  

P. J.: Sehr intensiv, sachlich, mit Fakten und Positionen zu den verschiedenen Themen aussagend. Das wichtigste war mir aber der Bevölkerung meinen  Stil, meine Art und Weise, die  Ziele der nächsten Jahre zu übermitteln.

Wie sehen Sie die Entwicklung der beiden Dorferneuerungen Hopferstadt und Goßmannsdorf?

R. F.: Bei den Dorferneuerungen stehen die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt.  Die Vorschläge dieses Personenkreises werden dabei umgesetzt. Durch die hohe Förderung (ca. 50 %) wird die Stadt finanziell entlastet. Dies ist für jede Ortschaft eine große Chance, in Eigeninitiative eine positive Entwicklung voran zu treiben. Die Stadt unterstützt diesen Prozess.

P.J.: Die Entwicklung beider Dorferneuerungen sehe ich positiv - in Hopferstadt mit der Gestaltung des Echterplatzes - in Goßmannsdorf muss der Anfang gemacht werden, dann kommt sicher auch, wie in Hopferstadt, die sehr positive Entwicklung von privater Seite.

Welchen Stellenwert haben die Feuerwehren in OCH für Sie?

R. F.: Die Hilfsorganisationen und Feuerwehren sorgen für unsere Sicherheit. Sie helfen und retten unsere Bürgerinnen und Bürger. Zudem haben die Feuerwehren eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Hier kommen Menschen zusammen, unterstützen sich gegenseitig für ein gemeinsames Ziel anderen Menschen zu helfen. Ich habe und werde die Feuerwehren in Ochsenfurt und den Ortsteilen weiterhin tatkräftig unterstützen!

P.J.: Wie alle Kernaufgaben einer Kommune haben die Feuerwehren für mich einen sehr hohen Stellenwert.

Welche Schritte werden Sie kurzfristig unternehmen, um die Altstadt zu beleben?

R. F.: - Reduzierung der Sperrzeiten wie im letzten Bauausschuss beschlossen
-Möblierung Furt (Bänke/Tische) seitens der Stadt ohne Bindung an Geschäfte
-Unverzügliche Weiterführung „Entwicklungskonzept“ ISEK

P.J.: Im offenen Dialog mit allen Beteiligten wieder eine positive Atmosphäre und eine positive Grundeinstellung herstellen. Der Bürgermeister muss hier der Kopf, der Motor sein, sei es bei der Verkehrsfrage, der Unterstützung von Veranstaltungen usw.

Wie können Sie verhindern, dass weitere Geschäfte in der Altstadt schließen und was kann  mittelfristig getan werden, um geschlossene Geschäfte wieder in Betrieb zu nehmen?

R. F.: - Analyse der Stärken und Schwächen mit professioneller Unterstützung
-Schaffen einer Marketingstruktur außerhalb der Stadtverwaltung (ISEK)
-gut überlegte Werbeaktionen zur Vitalisierung der Innenstadt

P.J.: Die Stadt Ochsenfurt muss sich professionell vermarkten, wir brauchen ein Gebäudemanagement, der Bürgermeister muss bei Problemen vermittelnd auftreten usw.

Sie haben in jüngster Zeit viele Info-Veranstaltungen durchgeführt und wurden mit vielen Fragen und Wünschen konfrontiert. Welche Wünsche könnten sie konkret schon in ersten den ersten 100 Tagen Ihres BGM-Daseins umsetzen?

R. F.: - Möblierung der Furt
- Freibaderöffnung
- zügige Weiterführung der Entwicklungsprogramme für Innenstadt und Ortsteile
- Sperrung des Schwerlastverkehrs durch Goßmannsdorf

P. J.: Man hat bei den Gesprächen stets das machbare vermittelt, von daher sollte man im Voraus auch keine Erfüllung von Wünschen versprechen.

Ordnen Sie die in alphabetischer Reihenfolge angefügten Begriffe in der von Ihnen gesehenen Wertigkeit von „Ganz Wichtig“ bis „auch wichtig“
Amt als Bürgermeister - Familie - Freizeit – Heimatverbundenheit – Politik


R. F.: Familie - Amt als Bürgermeister - Heimatverbundenheit –Politik – Freizeit

P. J.:  Familie, Bürgermeister, Heimatverbundenheit, Freizeit, Politik.

Wenn ich vier Wochen Urlaub am Stück nehmen könnte würde ich gerne….


R. F.: ... mich gerne meiner Familie widmen, die immer hinter mir steht und mich in jeder Lage unterstützt.

P.J.: Ich würde nie vier Wochen am Stück in Urlaub gehen.

Wenn ich am „Schalthebel der Nation“ sitzen würde und einen Wunsch sofort umsetzen könnte, würde ich….

R. F.: …alle Kriege sofort einstellen und das menschliche Miteinander in ein friedvolles verwandeln ohne jegliche Form von Gewalt.

P. J.: ...die Verteilung der Steuergelder anders gewichten.

Vielen Dank für die wirklich interessanten Antworten.
Die  Hallo Maintal Redaktion.

 
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