23.11.2014

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Lokales


Die neue Zuckerfee heißt Selina Sönmez PDF Drucken E-Mail
Montag, 17. November 2014 um 10:42 Uhr

Kein Geheimnis ist es seit langem, dass die Amtszeit der amtierenden Zuckerfee Sophia Holtze auf eigenem Wunsch in diesem Jahr ablaufen und dafür eine Nachfolgerin gesucht wird. Auf die Ausschreibungen der Stadt Ochsenfurt gingen zwei seriöse Bewerbungen ein.
Diese beiden Damen, 16 und 18 Jahre jung, stellten sich einer von Bürgermeister Peter Juks und Dr. Petra Gold zusammengestellten Jury, die zusammen mit ihnen aus Vertretern der örtlichen Medien, einem Vertreter der Zuckerfabrik und den Kulturreferenten im Stadtrat besteht.
Eines war diesem Entscheidungsgremium nach der Nominierung klar: Beide Mädchen haben das Zeug zur Zuckerfee und beide würden die Interessen der Stadt Ochsenfurt hervorragend vertreten. Der Name der unterlegenen Kandidatin bleibt hier unerwähnt. „Wir wollen sie so schützen“, erklärt Dr. Petra Gold und wird damit sicherlich auch Recht behalten.
Das unbekümmerte Auftreten und die flotten Antworten auf die vielen Fragen der Jury gab den Ausschlag für ihre Nominierung. „Ich bin offen, redefreudig und herzlich“, erklärt die künftige Zuckerfee, die es übrigens gleich zweimal gibt, ist sie doch ein Zwilling und mit ihrer Schwester macht sie eigentlich alles zusammen. Dieses Amt wird Selina nun ganz alleine ausfüllen und lacht dabei verschmitzt und liebevoll zugleich. Sie ist Abiturientin und ihr Berufswunsch ist Kommunikationsdesignerin. Das passt, fanden die Mitglieder der Jury und stellten weitere Fragen an die Kandidatin.
Dass sie aus der Türkei stammt und in der dritten Generation hier in Ochsenfurt lebt, stellt sie sehr stolz fest. Und auf die Frage von Zuckerfabrik-Werksleiter Stefan Mondel, ob sie Cola oder Cola-Light trinke, erklärte sie erst nach kurzem Nachdenken, dass sie natürlich auch Cola trinke und auch manchen Süßigkeiten nicht abwegig gegenüber stehe, was den Zucker-Chef sehr gut gefiel.
Warum sie Zuckerfee werden wolle, beantwortete sie wie folgt: „Ich will mich engagieren, mich für meine Heimatstadt einsetzen“. Das hat überzeugt. Im Übrigen ist es ihr vollkommen egal, ob bei ihr ein Migrationshintergrund vorhanden ist. „Ich stehe dafür, dass man es mit Willen und Einsatz zu etwas bringen kann, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund“. Sie hat ihr Abitur in Marktbreit absolviert und ist in Goßmannsdorf und Ochsenfurt aufgewachsen. „Es gefällt mir hier – hier lässt sich gut leben“, sprudelt es einfach aus ihr raus. In Sachen Fremdsprachen ist sie natürlich mit türkisch „vorbelastet“ und dazu kommt neben deutsch auch noch englisch und das sehr gut, gab sie klar zu erkennen.
Noch im November wird ein Termin zur Zepter Übergabe festgelegt, informierte Dr. Petra Gold, der wohl Anfang Dezember in einer eigenen Feierstunde zelebriert wird. Die Zuckerfee gibt es in Ochsenfurt seit 1998. Das Amt wurde bisher von Nadine Kolb, Daniela Rienecker, Eva Röll, Astrid Hofmann und Sophia Holtze über verschiedene Zeiträume ausgeführt. Ob eines ihren ersten Aufgaben von Selina Sönmez der Startschuss beim Nikolauslauf sein wird, kann wohl nur vermutet werden.

 

 Text und Bild: Walter Meding.
Genau so stellt man sich eine Zuckerfee vor – Fröhlich, unbekümmert und ausgesprochen liebreizend: Selina Sönmez aus Ochsenfurt

 

 
Müller Markt geschlossen! PDF Drucken E-Mail
Montag, 17. November 2014 um 10:40 Uhr

Ochsenfurt (red): Wer in diesen Tagen die Hauptstraße in Ochsenfurt in Richtung auf das Klingentor zugeht, dem wird es sofort auffallen. Die bunten Außenverkaufsständer des Müllermarktes sind fort. Die Schaufenster leer, die  Filiale ausgeräumt. Die Müller Filiale war bei Weitem kein Megastore, aber für viele oft der einzige Grund vielleicht doch in der Ochsenfurter Altstadt einzukaufen. Natürlich hat keiner der Verantwortlichen gewollt, dass die Müller Filiale schließt. Aber die Frage stellt sich schon, ob wirklich alles getan wurde um die Geschäftsleitung umzustimmen. Die Verantwortung dafür, ist nicht in erster Linie im Rathaus zu suchen. Viele Umfeldbedingungen führten schließlich zu der Entscheidung die Müllerfiliale endgültig zu schließen. Bekannt war dies schon seit Beginn des Jahres!
Ob ein ähnliches Geschäft oder ob überhaupt ein Geschäft an dieser Stelle neu eröffnet, ist derzeit nicht bekannt. Jeder Geschäftsmann, der sich vielleicht mit der Absicht trägt in einen Laden in der Ochsenfurter Altstadt zu investieren, sieht sich das Umfeld an. Was er da zu sehen bekommt, wird seine Motivation, vorsichtig ausgedrückt, stark dämpfen. Wenn er sich zu einem Bummel durch die Hauptstraße entschließt, findet er viele leer stehende Geschäfte.
Ist dies die Wirkung der Verkehrsberuhigungspolitik der letzten Jahre, die jetzt drastisch zutage tritt? So einfach kann man es sich sicherlich nicht machen, viele Faktoren spielen hier eine nicht unwichtige Rolle.
So bunt sich das Bild einer, von Touristen und einheimischen Spaziergängern belebte Altstadt auch malen lässt, so muss es doch auch jedem klar sein, dass eine attraktive Altstadt nicht nur aus Cafe´s und Gaststätten bestehen kann.
Wie sieht es mit der Fürsorge um ältere Menschen aus? Menschen, die kein eigenes Fahrzeug besitzen, oder nicht in der Lage sind größere Einkäufe zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln abzudecken. Menschen die gewohnt waren, jeden Tag ein wenig einzukaufen, anstelle alles am Wochenende und dann gleich für die ganze kommende Woche? Für viele hatte und hat das Einkaufen auch eine soziale Komponente. Ein freundliches „Wie geht es!“, auch dieses wichtige Umfeld, kann in einer Altstadt, in der sich die Menschen nicht mehr mit dem versorgen können, was sie täglich benötigen immer schwieriger.   
Auch wenn viele den demografischen Wandel ansprechen, entzieht auch das Internet dem Einzelhandel Kaufkraft, genau so wie die vielen Einkaufsmärkte außerhalb der Stadt, so hat man in Ochsenfurt den Eindruck, dass kein Geschäftsmann mehr Interesse hat, hier zu investieren. Ochsenfurt ist ein schwieriges Pflaster , alleine die Verkehrsführung ist problematisch.
Die Sperrung der Altstadt durch die Sanierungsmaßnahmen und die Schließung der alten Mainbrücke, haben den Geschäften der Altstadt schweren Schaden zugefügt. Nun steht im nächsten Jahr die Sperrung der neuen Mainbrücke an, eine wichtige Lebensader für die Ochsenfurter Altstadt wird dabei für längere Zeit abgeklemmt.
Von Seiten der Politik wurden in den letzten Monaten einige wichtige Dinge angestoßen und teilweise bereits auf den Weg gebracht. Aber die Herausforderung wird von Tag zu Tag größer und spät wurden diese Maßnahmen getroffen, hoffentlich nicht zu spät.
Ein Ochsenfurter, nach seiner Meinung zum Thema Geschäftesterben in der Altstadt befragt sagte nur: „Geplant war ein Wohnzimmer, jetzt wird es zum Friedhof!“
Irgendwo hat er Recht, genau gegenüber der Geschlossenen Drogeriefiliale steht schon lange ein weiteres Geschäft in 1A-Lage leer.

 

Am Donnerstag den 6. November hat die Filiale des Drogeriemarktes Müller geschlossen. Neuer Pächter - nicht in Sicht!
Text und Bild: red

 
Ferdinand Bogner geht im Ochsenfurter Bären vor Anker PDF Drucken E-Mail
Montag, 17. November 2014 um 10:38 Uhr

Jetzt ist es raus: Die Spatzen pfiffen es seit einiger Zeit  irgendwie ganz leise von den Dächern und niemand wusste mit dem Gesang so richtig was anzufangen. Was macht Ferdinand Bogner vom „Goldenen Anker“ in Segnitz nach dem Verkauf seines renommierten Gasthauses? Er wandert aus nach Kanada, mutmaßten die einen – er geht ganz normal in den Ruhestand und wird sich irgendwie in Sachen „Gastronomie“ schon noch beschäftigen, mutmaßten andere.
Letztere sollten ein klein bisschen Recht behalten. Ferdinand Bogner wird Chefkoch im „Bären“ zu Ochsenfurt. Dieser wiederum wird ab März 2015 durch Dietrich Oechsner, dem Brauereibesitzer aus der Klinge, in Eigenregie betrieben. „Im Hinterkopf habe ich das schon seit langem. Es ist ein Herzenswunsch von mir, den „Bären“ in Eigenregie führen zu können“, erklärte der Hotelbesitzer und der Chef der Oechsner-Brauerei gegenüber Hallo-Maintal.
Und wie kam er da auf Ferdinand Bogner? „Man kennt sich schon seit 25 Jahren und irgendwie hatten wir in Sachen „Gastronomie“ schon immer dieselbe Philosophie“, sprudelt es nur so aus ihm raus und man sieht dem Brauereichef förmlich an: Er freut sich schon richtig auf diese neue Aufgabe und er ist voller Enthusiasmus.  Das Zeitfenster hat einfach gepasst. Es waren nicht viele Gespräche notwendig, bis sich Dietrich Oechsner und Ferdinand Bogner einig waren. „Die Chemie stimmt zwischen uns“, erklärten beide fast zeitgleich.
Und wie stellt sich der künftige Küchenchef diese Aufgabe vor? „Die Küche aus Segnitz wird auch in Ochsenfurt erhalten bleiben“, war die erste Nachricht und „warum soll ich etwas ändern, was Jahrzehnte lang gut angenommen wurde“, die zweite.  Auch Ferdinand Bogner freut sich voller Optimismus auf seine „alte neue“ Aufgabe, die auf Grund des Anstellungsverhältnisses wesentlich weniger Stress bedeuten wird. „Es bleibt auch mal Zeit für was Privates“, gab er unumwunden zu. Die Öffnungszeiten werden sich bis auf den Sonntag auf die Abendstunden festgelegt, alle weiteren Details werden rechtzeitig bekanntgegeben.
„Die Ankerwirtin aus Ochsenfurt geht nach Segnitz – Der Ankerwirt aus Segnitz nach Ochsenfurt – Der „Bären“ wird unter neuer Regie grundsolide weitergeführt – Für den Anker in Ochsenfurt ist auch schon ein adäquates Pächterpaar gefunden! Der Kreis schließt sich“, stellte Dietrich Oechsner hoch zufrieden fest, werden in all diesen Anwesen ja auch all seine guten und herzhaften Sortimente von Biere ausgeschenkt. Viel Erfolg allen Beteiligten.

 

 

 Text und Bild: Walter Meding
Gehen im „Bären“ vor Anker und übernehmen dort die Kommandobrücke (von links): Chefkoch Ferdinand Bogner und Brauerei-Chef Dietrich Oechsner

 
Durch die Altstadt mit dem Auto - auch am Wochendende PDF Drucken E-Mail
Montag, 27. Oktober 2014 um 08:48 Uhr

Seit dem 15. Oktober ist die Altstadt von Ochsenfurt auch am Wochenende für den Autoverkehr wieder geöffnet.
Seit Dezember 2010 gilt dieses Sperrung, die der Stadtrat nach einem gemeinsamen Antrag von CSU und UWG festgelegt hat.
Die Geschäftsleute der Innenstadt haben sich seit dem Beginn der Wochenendsperrung gegen  diese Sperrung gewehrt. Die Innenstadt sei am Wochenende tot. Wegen der Sperrung würde keiner mehr zum Einkaufen in die Altstadt fahren, dies habe zur Folge, dass immer mehr Läden schließen würden.
Im März 2014 lagen der Stadt Ochsenfurt schließlich mehr als 90 Anträge auf Aufhebung, oder zumindest einer Änderung der Sperrung vor. Die Anträge stammten überwiegend von Geschäftsleuten, die in der Ochsenfurter Altstadt ihre Geschäfte haben.
Sicherlich kann man den Rückgang der Geschäftstätigkeit in der Ochsenfurter Altstadt nicht nur an der Durchfahrtssperre am Wochenende festmachen. Leider ist in der Altstadt keine ausreichende Ladenvielfalt gegeben, und somit ist, selbst für die Besucher der Altstadt, die gerne ihren Bedarf, lokal decken möchten, dies derzeit nicht möglich.
Auch im Hinblick darauf, dass durch den geplanten Anlegesteg für Kreuzfahrtschiffe und den Ausbau des Mainuferbereiches, ist eine aktive, intakte und mit einer ausreichenden Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten versehene Altstadt nicht nur wichtig, sondern überlebenswichtig.
Im Juni 2014 wurde dann beschlossen, die „Oktober bis Ostern“ Regelung einzuführen. Das heißt von Mitte Oktober bis Ostern ist die Ochsenfurter Altstadt für den Durchgangsverkehr geöffnet, in der Zeit von Ostern bis Oktober tritt dann wieder die Sperrung der Ochsenfurter Innenstadt in Kraft.
Mit dieser Neu-Regelung will die Stadt einerseits im Sommer ein schönes Flair für Touristen schaffen. In den Wintermonaten dagegen spiele der touristische Aspekt in Ochsenfurt nicht die entscheidende Rolle, sodass die Altstadt hier für den Verkehr freigegeben werden kann.
Für Besucher der Ochsenfurter Innenstadt wird es auch in der kommenden Zeit nicht einfach werden, steht doch die Sperrung und der Neubau der Mainbrücke an der B13 auf dem Plan. Seit Jahren ist die Brücke in einem schlechten Zustand, so das sie nur noch eingeschränkt für den Verkehr zur Verfügung steht. Für Lkw ist die Brücke bereits gesperrt, dasselbe gilt für Fußgänger und Radfahrer. Mehrmals im Jahr musste die Brücke bereits für eine Woche gesperrt werden, damit die Statiker prüfen konnten, ob es noch verantwortet werden kann, Verkehr über die Brücke fließen zu lassen.
Eine Sperrung der Mainbrücke wird den Zugang zur Altstadtseite von Ochsenfurt für einen längeren Zeitraum  erheblich erschweren. Zu Zeit laufen im Rathaus die Planungsarbeiten für diesen Fall auf Hochtouren. Es muss sichergestellt werden, dass zum Beispiel Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste ihre Einsatzorte möglichst zugig erreichen können.

 

 

Viele haben es noch gar nicht gemerkt: Die Schilder für die Wochenendsperrung der Altstadt sind verschwunden.
 

 
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