08.02.2016

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Lokales


Der Ochsenfurter Kupsch ist Geschichte PDF Drucken E-Mail
Samstag, 30. Januar 2016 um 11:31 Uhr

Während sich am Vormittag des Silvesters noch viele Menschen mit Feuerwerkskörper eindeckten, war es Roland Weter, langjähriger Leiter des Ochsenfurter Kuschmarktes, gar nicht nach Feiern zumute. Er schloss nämlich Punkt 13:00 Uhr die Pforten seines Marktes in Ochsenfurt für immer und geht in den wohlverdienten Ruhestand.
Und als wäre es ein Zeichen des Himmels, weinte dieser den ganzen Vormittag bitterlich und ließ zum Zeitpunkt des Abschließens dennoch als Zeichen des Dankes Sonnenstrahlen durch den bewölkten Himmel scheinen, ganz nach dem Motto: „Roland, das hast Du und Dein Team gut gemacht“. Kurz zuvor noch einige langjährige Stammkunden, welche es sich nicht nehmen ließen, als letzte Einkäufer vor Ort gewesen zu sein und die eine oder andere Träne der Rührung floss dabei über die Wangen einiger Personen. Für Roland Weter, einem „altem“ Kupschler gingen 45 Jahre Kupsch zu Ende. Seit 1989 leitete er das Geschäft in Ochsenfurt. Insgesamt war der Kupsch in Ochsenfurt 89 Jahre vor Ort. Eine Ära ging somit zu Ende, allerdings kein Weltuntergang! So deutlich muss das auch mal gesehen werden. Es gibt durchaus Orte, in denen das letzte Geschäft im Ort geschlossen wurde und dann weite Fahrten in Kauf genommen werden müssen, um für den täglichen Bedarf einzukaufen. Das ist hier in Ochsenfurt Gott sei Dank tatsächlich nicht so. Dem in den wohlverdienten Ruhestand gehenden Marktleiter Roland Weter wünschten die allerletzten Kunden alles Gute und seinem auch im ECenter Schmidt untergebrachtem Team eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Und was meinen einige der letzten Kunden zur Schließung:
Carsten Schuster: „Schade, einfach nur schade. Ich habe hier immer mein Leberwurstbrötchen und meine Fische gekauft und das geht jetzt nicht mehr. Schade.“
KlausDieter Valerius: „Ich hatte über die Straße herüber einen kurzen Einkaufsweg und dem ist nicht mehr so. Schade.“
Carmhild Amberger: „Super, dass wir hier nochmals reingegangen sind. Ich bin hier immer gern gewesen über viele Jahre. Gerade am Schluss bin ich hier gerne hergegangen, weil man übersichtliche Regale vorfand und man kennt sich einfach“.
Andrea Seifert (Nachbarin): „Ich bin mit dem Kupsch hier aufgewachsen. Ich war als Kind dabei, wie er aufgebaut worden ist. Ich wohne ja direkt in der Nachbarschaft und hatte somit kurze Wege und außerdem hat man hier alles bekommen“.
Kurz vor Torschluss dann das Statement des Marktleiters Roland Weter: „Ich bedanke mich für die wunderbare Zeit hier in Ochsenfurt. Ich war ja vorher 20 Jahre Marktleiter in Würzburg und hatte hier in Ochsenfurt mit sehr viel liebgewonnenen Kunden eine schöne Zeit. Für mich war es das Höchste, hier als „Kupschler“ und Marktleiter diesen Markt abschließen zu dürfen. Ich habe die Zeit hier genossen. Wie in meiner beliebten Kampfsportart Karate, geht man auch hier als Meister zu seinen Wurzeln zurück und werde wieder Schüler meiner selbst. Vor dem Ruhestand ist mir auch nicht bange. Ich habe so viele Hobbys, dass ich die Zeit zu nutzen weiß. Meinen treuen Kunden und meinem Team wünsche ich für die Zukunft alles Gute!“

 

Ließen es sich nicht nehmen, zur Schließung des Kupschmarktes nochmals einzukaufen: Die letzten Stammkunden von Roland Weter und seinem Team.                                   

Text und Bilder: Walter Meding

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 30. Januar 2016 um 11:32 Uhr
 
Öltank-Entsorgung verursachte Feuer PDF Drucken E-Mail
Samstag, 30. Januar 2016 um 11:28 Uhr

Die Feuerwehren aus Ochsenfurt, Hohestadt, Goßmannsdorf, Kleinochsenfurt und Frickenhausen waren am Tag vor Heilig Abend gegen 11:00 Uhr mit zirka 70 Einsatzkräften im Einsatz, um im Zwinger der Ochsenfurter Altstadt einen Kellerbrand zu löschen.
Laut Aussage des Feuerwehrkommandanten Andreas Henig haben wohl zwei Personen beim Entsorgen eines Öltanks diese per Flex zerlegt und dadurch den Brand verursacht. Die Polizei hatte noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und Beweismaterial sichergestellt.
Der Alarm wurde um 10:43 Uhr ausgelöst. Personen kamen nicht zu schaden. Der Schaden liegt wohl im fünfstelligen Bereich, so die Schätzung der Polizei vor Ort. Auf Grund der baulichen Enge in der Altstadt wurde das Aufgebot an Feuerwehren notwendig, um auch die nötigen Absperrungen zu veranlassen, so Andreas Henig gegenüber HalloMaintal.
Gegen 12:30 Uhr konnten die Löscharbeiten beendet und die Sperrung der oberen Altstadt wieder aufgehoben werden.

Kein Durchkommen war am Spätnachmittag des 23.12.15 in der Ochsenfurter Altstadt nach einem Kellerbrand auf der Ostseite des Zwingers

Text und Bild: Walter Meding

 
Kauzensitzung und ihre Blickrichtung PDF Drucken E-Mail
Samstag, 30. Januar 2016 um 11:23 Uhr

Wenn in der diesjährigen Eröffnungssitzung des Ochsenfurter Stadtrates, also der KauzenSitzung, eine Botschaft des Bürgermeisters mehrmals erwähnt wurde, dann jene, dass oft nur ein Wechsel der Blickrichtung genügt, um klar zu sehen! Inwiefern Peter Juks diese Botschaft auch als „Vorsitzender“ des Stadtrates während der monatlichen Sitzungen auf sich wirken lässt, wird sich weisen.
Ansonsten ging es recht gediegen, aber auch humorvoll zu, bei der diesjährigen KauzenSitzung, die einmal mehr gut besucht war und dies nicht zuletzt auch durch die gelungenen Vorträge des geladenen Festredners Wilhelm Wolpert aus Haßfurt.
Doch zunächst resümierte der Bürgermeister nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Prälat Josef Zobel über das vergangene Jahr, verbunden im Anschluss mit einem Ausblick auf Künftiges. Die erste Sitzung im Jahr sei sehr wichtig, so Juks, für einen guten Start im einvernehmlichen Miteinander. Die Neujahrsbrezeln der Bäckerei Voit spendierte einmal mehr Günter Sieber und der diesjährige Stadtwein wurde aus dem Winzerhof Grünewald geliefert. Für die musikalischen Einlagen sorgte der Gitarrist Robin McBride.
Recht optimistisch sah Peter Juks die Zukunft der Stadt und begründete dies kurz und prägnant. „Wir haben die Weichen gestellt, dass Ochsenfurt wieder ein pulsierendes Mittelzentrum wird und die größte Stadt im Landkreis Würzburg bleibt“, sagte der Bürgermeister. Dies begründete er mit folgenden Thesen: Die Sanierung der Schule ging gut und planmäßig voran; die Begegnung des Einwohnerschwundes unter Bereitstellung von Wohnraum; erste positive Impulse in Sachen Stadtmarketing; Mainufergestaltung und Errichtung einer Veranstaltungshalle und die Ortsteile sollen lebenswert bleiben.
Darüber hinaus informierte er die „Sitzungsteilnehmer“ darüber, dass das Jahr 2016 ein besonderes Jahr wäre. Das Stadtsiegel wird nämlich 700 Jahre alt. Mehr zur Geschichte dieses Siegels hat Altbürgermeister Peter Wesselowsky schriftlich festgehalten und als Kopien interessierten Personen zur Verfügung gestellt.
Im Anschluss resümierte die 2. Bürgermeisterin, Rosa Behon, das abgelaufene Jahr und erinnerte sich vor allem an das Friedensgebet im ersten Halbjahr vor dem Rathaus. In diesem Zusammenhang verwies sie auf die unnötigen Kriege in der Welt und auf die derzeitige Flüchtlingssituation im Ort, allerdings nicht ohne den klaren Hinweis, dass grundlegende Werte nicht verhandelbar seien. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu Sklaven der Angst werden. Dies wäre die falsche Antwort auf den bestehenden Terror“, erklärte sie im weiteren Verlauf ihrer Rede.
Sie erkannte auch, dass in der Bevölkerung durchaus die Bereitschaft vorhanden sei, mitzuarbeiten oder mitzugestalten, wenn es um das Wohlergehen unseres liebenswerten Ortes gehe und dankte hier allen, die hierzu beitragen, ganz egal von welcher Ebene aus. In diesem Zusammenhang dankte sie den vielzähligen Vereinen und deren Mitglieder, die dafür Sorge tragen, dass Ochsenfurt weit über die Kreisgrenzen hinaus positiv dargestellt würde. „Sie sind Ochsenfurt - Wir alle sind Ochsenfurt“ war ihr Apell im Rathaus.
Nach dem obligatorischen Trunk aus dem Kauzenpokal die Vorträge des fränkischen MundartAutors Wilhelm Wolpert und der hatte die ein oder andere Geschichte mitten aus dem Leben dabei, die je nach Geschlecht, nicht bei jede(r)m gut ankam oder ganz besonders gut, wie halt im richtigen Leben. Die humorvollen Geschichten mit teils tiefsinnigem Witz über die fränkische Fraa oder dem Moo hatten durchaus Stil und die Lacher erst Sekunden später animiert, wie z. B. dass man ein Gentleman sei, wenn man eine schwangere Frau sitzen lässt - also in der Straßenbahn natürlich.
Diese Mundartgeschichten waren dann auch die richtige Basis für die G‘schichtli danach, die im Reigen der vielen Tischreihen bei Brezeln und Wein inhaliert wurden und so für ganz lockere Gespräche bis in die Früh sorgten. Wenn das nur mal auch in den Sitzungen danach so wäre!

 Text und Bilder: Walter Meding.

 

 

Ein Eintrag ins Kauzenbuch ist vor allem auch für den KauzenbräuChef Karlheinz Pritzl Ehrensache

 
Verkehrsverein und die Hochzeit mit dem Stadtmarketing-Verein PDF Drucken E-Mail
Freitag, 09. Oktober 2015 um 12:46 Uhr

Zu der anstehenden Verschmelzung des Verkehrs- und des StadtmarketingVereins trafen sich die Vorstandsmitglieder, Bürgermeister Peter Juks und sein geschäftsleitender Beamter, Wolfgang Duscher, zu einem Informationsgespräch im Rathaus.
Dabei erklärte Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied des Verkehrsvereins und Umgebung e. V., Marcus Münchmeier, dass sein Verein eigentlich nur noch aus ganz wenigen aktiven Personen bestehe, genau gesagt ist die Zahl wohl mit ihm, Klaus Börschinger und Monica Kempster auf Drei begrenzt.

Die ersten Schritte seien gemacht, ergänzte Bürgermeister Peter Juks und meinte da die Einstellung von Anne Derday bei der Stadt Ochsenfurt und Thomas Herrmann beim StadtmarketingVerein, sowie die Bereitstellung von 40.000 Euro für den noch jungen Verein durch die Stadt Ochsenfurt. Als dritten Schritt bezeichnete er dann eben die Verschmelzung der beiden Vereine. „Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden“ erklärte Juks und sah in Sachen Stadtmarketing sehr optimistisch in die Zukunft.
Der Vorsitzende des MarketingVereins, Joachim Beck, bezeichnete die anstehende Verschmelzung als eine „Fusion auf Augenhöhe“. Er zollte dabei hohen Respekt vor der Arbeit des bisher Geleisteten der letzten 40 Jahre durch die Mitglieder des Verkehrsvereins und Umgebung e. V.
Bei knapp 80 Mitgliedern wird der bisherige Verkehrsverein noch stattliche 10.000 Euro miteinbringen, die vordergründig genutzt werden sollten, um die Beleuchtung im Adventsgässle finanziell auf Vordermann zu bringen.
Nun gilt es, dass in dem dann neuen Verein weitere 40.000 Euro durch die Mitglieder einfließen sollen. Die Beiträge werden dann deutlich höher sein, wie bisher, so Joachim Beck, doch was nichts kostet - taugt nichts, begründet er diese Maßnahme.
In Ochsenfurt samt Ortsteile gäbe es zirka 300 Geschäfte und Betriebe die nunmehr animiert werden sollen, sich dem StadtmarketingVerein als Mitglied anzuschließen.
Im weiteren Verlauf erklärte das Stadtoberhaupt, dass Renate Lindner auch heuer wieder für das Adventsgässle zuständig sein wird. Klaus Börschinger informierte darüber hinaus, dass er und Harald Domin künftig zwar mit Rat und Tat zur Verfügung stehen würden, aber nicht mehr „an vorderster Front“.
Und wie soll es nunmehr weitergehen? Am 16. November treffen sich beide Vereine jeweils getrennt und nacheinander und werden da wohl auch die Verschmelzung als einzigen Tagesordnungspunkt im Beisein eines Notars als Thema auf ihrer Agenda stehen haben. Dreiviertel der Mitglieder müssen dann jeweils dieser Verschmelzung zustimmen. Geschieht dies, wird der Notar die Verschmelzung besiegeln. Mit der damit verbundenen Unterschrift beider Vorsitzenden gehen dann beide Vereine mit all ihren Verbindlichkeiten und Guthaben gleichberechtigt in einen Verein über. Die Mitglieder beider Vereine sind dann automatisch Mitglied im neuen Verein. Eine Beitragsbekundung durch einen neuen Aufnahmeantrag muss somit nicht mehr durchgeführt werden, was den Vorteil einer Verschmelzung gegenüber einer Fusion auch ausmacht.
Die Mitgliederversammlungen finden am 16. November und 19:00 Uhr für den Stadtmarketingverein und um 19:30 Uhr für den Verkehrsverein und Umgebung e. V. im Konferenzraum der Firma Beck in der Klingentorpassage statt.
 
 Text und Bild: Walter Meding

 

 

Die Vorstandsmitglieder des Verkehrsvereins und Umgebung e. V und des Stadtmarketingvereins, sowie die Stadtoberen treffen sich letztmalig zu einem informellen Gespräch im Rathaus (von links) Klaus Börschinger, Monica Kempster, Marcus Münchmeier, Thomas Herrmann, Joachim Beck und Peter Juks. 

 
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