27.04.2015

news blog logo
news menu leftnews menu right

Lokales


„Notruf 112 in allen Köpfen drin“ PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 31. März 2015 um 10:52 Uhr

Ab dem 1. April entfällt die Vorwahl- und Gebührenfreiheit der früheren Notrufnummer 19222, welche auch weiterhin als Servicenummer für Krankentransporte genutzt wird. Nachdem sich die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 landesweit durchgesetzt hat, haben die bayerischen Krankenkassen die Finanzierung der früheren Notrufnummer eingestellt.  
„Über die Rufnummer 19222 laufen nur noch wenige Notfälle in der ILS auf“, berichtet Harald Rehmann, Chef der der Berufsfeuerwehr Würzburg und damit der Integrierten Leitstelle (ILS). Die Erfahrungen seiner 29 Mitarbeiter bestätigen, dass die Notrufnummer 112 von der Bevölkerung in den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart sowie in Stadt und Landkreis Würzburg sehr gut angenommen wurde.
Nach Auskunft der AOK Bayern beliefen sich die Kosten der Gebühren- und Vorwahlfreiheit der Rufnummer 19222 in Bayern auf jährlich ca. 600.000 Euro. Für den Rettungsdienstbereich Würzburg haben die Krankenkassen    letztes Jahr 18.000 Euro übernommen. Die gebühren- und vorwahlfreie Notrufnummer 112 wurde 1991 in Bayern eingeführt und seit 2007 beworben. In der 7-jährigen Übergangszeit wurde die Vorwahl- und Gebührenfreiheit der früheren Notrufnummer weiterfinanziert.  Für Anrufer aus dem Mobilfunknetz ändert sich bei der Nutzung der Servicenummer 19222 nichts – die Vorwahl- und Gebührenfreiheit umfasste nur das Festnetz.
Die Kostenübernahme der Krankenkassen läuft zum 31.03.2015 aus. Der Rettungsdienstbereich Würzburg gehört zu den letzten in Bayern für den die Vorwahl- und Gebührenfreiheit von den Krankenkassen gezahlt wurde. Aus Sicht der Geschäftsstelle des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung ist das Anliegen der Krankenkassen, die Kosten für die vorwahlfreie Erreichbarkeit der Nummer 19222 künftig nicht mehr zu übernehmen, nachvollziehbar. „Die 112 ist in allen Köpfen drin. Die 19222 wird aber auch weiterhin von den notfallmedizinisch ausgebildeten Disponenten der ILS bedient“, versichert Geschäftsleiter Paul Justice. Ab dem 01.04.15 werden Anrufer drei Monate lang mit einer Bandansage über die erforderliche Vorwahl informiert.
Die ILS Würzburg koordiniert ca. 160 Fahrzeuge des Rettungsdienstes und 900 Einsatzmittel der Feuerwehren. Letztes Jahr wurden 227.000 Anrufe entgegenge-nommen.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 21. April 2015 um 19:55 Uhr
 
Bürger sind sehr am künftigen Geschehen ihrer Stadt interessiert PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 31. März 2015 um 10:50 Uhr

Konnte man die Bürgerinnen und Bürger zur Info-Veranstaltung und zum Work-Shop des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) in der Dreifachsporthalle im letzten Jahr noch an zwei Händen abzählen, so fanden zur Vorstellung des integrierten städtischen Entwicklungskonzepts (ISEK) immerhin 85 Bürgerinnen und Bürger den Weg in die TVO-Halle.
Bürgermeister Peter Juks begrüßte dann auch die Referenten und seine Bürger und klärte darüber auf, worum es bei dieser Veranstaltung vor allem gehe. So muss das Ziel von diesem ISEK sein, die Stadtentwicklung und vor allem die der Altstadt voranzutreiben, informierte er. Beispielhaft nannte er hier die zu schaffende Schiffsanlegestelle, die Aktivierung des Flockenwerkes auf dem ehemaligen BAYWA-Gelände und die Ansiedlung eines Drogeriemarktes nicht auf der „grünen Wiese“, sondern im Zentrum der Stadt.
Dr. Holl stellte dann das ISEK vor und freute sich ob der großen Teilnehmerzahl auf einen guten Start. Im Übrigen sei sehr optimistisch angedacht, schon zum Jahresende 2015 ein abschließendes Ergebnis der Arbeit präsentieren zu können. „Die bestehenden Leerstände in der Altstadt werden dabei eine große Herausforderung sein“, stellte er völlig zu Recht auch fest. „Die Versorgungszentren in Ochsenfurt seien tot und das sei nicht nur hier der Fall“, informierte er im weiteren Verlauf. Die Zukunft des Fachhandels und der Altstadt überhaupt gliederte er in drei Orientierungsstufen. Dabei sollen die „Alltagsexperten“, also die Bürger auf der Straße, einen großen Einblick geben. Im Übrigen war Dr. Holl auch der Meinung, dass ein einer kürzlich veröffentlichten TV-Sendung Ochsenfurt viel schlechter gemacht wurde, wie es sich wirklich darstellt.
Alles in allem war dieser Abend eher ein informativer Abend und ließ zu Diskussionen kaum Zeit zu. Das wurde allerdings aufgefangen mit vielen Plakatschautafeln, versehen mit verschiedenen Aktionspunkten, welche mit parat gelegten roten und grünen Aufklebern von den Anwesenden bewertet werden durfte, was somit sicherlich gut gelungen ist.
Lediglich Helmut Heitzer, Neubürger aus Würzburg in der Ochsenfurter Altstadt bat darum, Ochsenfurt auch über die Stadtgrenzen hinaus bekanntzumachen, was wohl seiner Ansicht nach viel zu kurz käme.

 

Text und Bild: Walter Meding

Eigene Ideen und ein Punktsystem mit roten und grünen Aufklebern durch die Bürgerinnen und Bürger waren der Anfang zur Ausarbeitung vom integrierten städtischen Entwicklungskonzept.            
 

 
Der Vergangenheit bewusst zu sein – Nicht zu vergessen! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 31. März 2015 um 10:49 Uhr

Mit diesem Satz leitete Bürgermeister Peter Juks die Eröffnung der Veranstaltung zur Vorstellung des Buches „Nazi- und Kriegszeit in Ochsenfurt“ von Walter Valentin in Zusammenarbeit mit dem Geschichtskreis ein. Es sind bemerkenswerte Aufzeichnungen, Bilder und Veröffentlichung von Briefen, die in diesem Buch aufgearbeitet wurden und dafür dankte das Stadtoberhaupt den „Machern“ dieses Buches ganz herzlich.
„Es ist nicht nur ein dunkles Kapitel der BRD, sondern auch ein dunkles Kapitel unserer Stadt Ochsenfurt. Wenn man dieses Buch liest, findet man viele traurigen Geschichten, die dem einen oder anderen bereits bekannt sind, man liest aber auch viele neue Vorkommnisse, die auch mir so noch nicht bekannt waren“, erklärte der Bürgermeister. Man liest aus diesem Buch aber auch die Zuversicht und den Mut, die Zukunft aus dem Erfahrenem positiv zu gestalten, waren seine weiteren Ausführungen.
Er verwies in diesem Zusammenhang an geplante Veranstaltungen hier in Ochsenfurt, wie zum Beispiel am 8. Mai vor dem Rathaus zum Friedensgebet oder am 18. April am Soldatengrab im Forst, wo ein junger Soldat in den letzten vier Wochen des Krieges sein Leben ließ und übergab das Wort an Anton Gernert vom Arbeitskreis Geschichte.
Es handelt sich bei diesem Buch um ein Lesebuch, so Anton Gernert, das auch zum Lesen animiert, weil es sich damit auseinandersetzt, was hier in Ochsenfurt geschehen ist und so vielleicht auch die jüngere Menschen dazu bewegt, sich über dieses Buch mit diesem Stück Heimatgeschichte auseinanderzusetzen.
In Zeiten digitaler Demenz, offenbart dieses Buch einmalige Bilder, die anschaulich darlegen, was in der Zeit von 1939 bis 1945 hier in Ochsenfurt passiert ist, informierte Toni Gernert sinngemäß. Dieses Buch veranschaulicht in Bildern die Wirren einer furchtbaren Zeit, stellte er fest. „Die Nazis haben in Ochsenfurt eine brutale Herrschaft errichtet, aber sie haben diese brutale Herrschaft geschickt getarnt“, informierte der ehemalige Stadtrat und Gymnasialdirektor und begründete dies mit verschiedenen Beispielen, die auch in dem Buch klar offenbart wurden. Er dankte Walter Valentin für die Herausgabe des Buches, aber auch all den Leuten im Hintergrund, die für diese Veröffentlichung verantwortlich sind, so auch der Gerd Wingenfeld von gleichnamigen Schnelldruckcenter in Ochsenfurt-Hohestadt.
Walter Valentin sprach über das Zustandekommen dieses Buches und wie diese Idee entstanden sei und dabei brachte er auch Beispiele über Gespräche mit Zeitzeugen, was dazu führte, das bei einzelnen und älteren Personen im Raum, ob dieser Erinnerungen, feuchte Augen zu erkennen waren, worin all die Traurigkeit der schlimmen Erlebnisse widergespiegelt wurden.
Im Anschluss kleine Redebeiträge im Raum zu diesem Buch und natürlich auch einige Leseproben des Autors einzelner Seiten und damit verbunden der Dank eines jungen Ochsenfurters, der den „Machern“ dafür ganz herzlich dankte, dass auch er als geborener Ochsenfurter einen wesentlichen Einblick in eine schlimme Zeit seiner Heimatstadt, die er auf Grund seines Alters nicht miterlebt hatte, nehmen darf.
Am Ende der Veranstaltung fand dieses Buch viele Abnehmer, die sich es nicht nehmen ließen, dieses auch vom Autor mit persönlichen Zeilen signieren zu lassen. Im Übrigen wurde dieses Buch 500fach gedruckt und kann in der Buchhandlung am Turm zu Ochsenfurt käuflich erworben werden.

 Text und Bilder: Walter Meding

Walter Valentin gab einige Leseproben aus dem Buch im vollbesetzten Rathaussaal zu Ochsenfurt. 

 
Hohes Gefährdungspotential für Schulkinder an der B 13 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 19. März 2015 um 12:04 Uhr

Auf Grund der äußerst gefährlichen Situation in punkto Bushaltestelle und Kindergarten- und Schulkinder an der B 13 in Kleinochsenfurt vor dem Anwesen des Gasthauses „Weißes Lamm“ sind besorgte Eltern aus Kleinochsenfurt an den Schulreferenten und Stadtrat Gerhard Grünewald herangetreten, um sich dieser Situation anzunehmen. Hintergrund ist natürlich die sehr dicht befahrene B 13 zur Hauptverkehrszeit in den Morgenstunden zwischen 07:15 Uhr und 07:35 Uhr. Ziel einer möglichen Änderung soll sein, entweder eine andere Bushaltestelle zu finden oder die Busse wieder der früheren Haltestelle am Kindergarten zuzuführen.
Cornelia Emmert, Mutter eines Schulkindes, bringt es klar auf den Punkt: Es ist hier einfach viel zu gefährlich. Kinder haben irgendwie immer Unfug im Kopf. Ob sie Steinchen auf die Straße werfen oder einfach nur Fangen spielen, aber vor allem während der dunklen Winterszeit ist es viel zu gefährlich diesen Standort als ungesicherte Haltestelle anzubieten. „Die ist einfach viel zu nahe an der B 13“.
Auch Christian Grünewald mahnt vor allem die dunkle Winterszeit an und die damit verbundene schlechte Beleuchtung dieser Haltestelle. Die Kinder haben einen absoluten Bewegungsdrang und schubsen sich gegenseitig. „Wir als Eltern sind auch berufstätig und müssen jeden Tag frühmorgens hierher kommen, um unsere Kinder zu sichern. Die Lösung, wie sie früher war – also am Kindergarten, ist eigentlich optimal. Das sollte wieder so sein“.
In Sachen Sicherung der Haltstelle, so Stadtrat Bert Eitschberger (Vorsitzender des Elternbeirates der Mittelschule), habe man zusammen mit dem Elternbeitrat nach einer praktikablen Lösung gesucht. Wir haben festgestellt, dass an dieser Haltestelle sehr viele Gefahrensituationen entstehen, die nun mal auch von kleinen Kindern ausgehen. So haben wir uns selbst organisiert. Das ist nicht mit der Stadt abgesprochen und auch nicht mit der Grundschule. Es gäbe sicherlich auch die Möglichkeit dies anzumelden, dann wären wir auch versichert. Wir haben dies aber bisher in Eigeninitiative gemacht und uns eingeteilt, es geht ja schließlich um die Sicherheit unserer aller Kinder. Gerade im Winter, wenn es sehr dunkel ist, hat sich diese Sicherungsmaßnahme als sehr wichtig herausgestellt.
Gott sei Dank gab es bisher noch keine Unfälle informiert Ute Rost vom Elternbeirat, was allerdings auch der guten Sicherung durch die Elterninitiative geschuldet sei. Die rote Fußgängerampel werde oft ignoriert, die Autos – auch LKW’s rasen sehr schnell hier vorbei und überholen auch den auf den anderen Seite stehenden Bus, sodass die Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn direkt an den Kindern vorbeifahren, die eigentlich ihr Augenmerk Richtung Würzburg lenken. „Kinder sind einfach unachtsam in diesem Alter und lernen auch nicht so schnell, eine Gefahrensituation richtig einzuschätzen“.
Stadtrat Gerhard Grünewald erklärte abschließend, dass er mit seinem Kollegen Bert Eitschberger und der Kollegin Judith Schieblon, auch Schulreferentin im Stadtrat, schon hinterher seien, dass hier Sicherungsmaßnahmen getroffen werden oder die Bushaltestelle verlegt wird. Bert Eitschberger ergänzt, dass ja die Erstklässler per Taxi nach Goßmannsdorf gefahren werden. „Das kostet der Stadt monatlich 1.300 Euro. Die Taxen halten im Prinzip genau auf den eingezeichneten Fußgängerweg, was überhaupt nicht zulässig ist. Es kommen im Übrigen auch unterschiedlich viele Taxen, mal eines - mal drei. Gelegentlich müssen wir per Anruf auch ein Taxi anfordern, wenn diese mal überhaupt nicht kamen. Da haben wir auch schon einiges miterlebt“, so der gewählte Volksvertreter im Gespräch mit Hallo-Maintal. Eitschberger verweist auch darauf, dass es wohl überhaupt keine Probleme bereiten würde, die Abholstelle der Taxen an der Haltestelle in der Frühlingsstraße zu organisieren. „Das wurde abgelehnt, mit dem Verweis, das wäre zu teuer. Wir reden hier von 1.300 Euro, die von der Stadt berappt werden. Eine sinnvolle Lösung, weg von der B 13 zu kommen, wäre die Verlegung der Haltestelle wieder an den Kindergarten oder in die Frühlingsstraße“.   
Schlussendlich verwies Christian Grünewald darauf, dass hinter dieser Bushaltestelle an der B 13 eine Bäckereifiliale geplant ist, was in punkto Sicherheit der Kinder weitere Probleme aufwerfen dürfte.
Nach fernmündlicher Rücksprache beim Leiter der Polizeiinspektion Ochsenfurt, Jürgen Maier, wurde mitgeteilt, dass das Fehlverhalten einiger Verkehrsteilnehmer durchaus bekannt ist und auch immer wieder das Verhalten in Zusammenhang mit der dort installierten Fußgängerampel überprüft wird, ganz abgesehen davon, dass in diesem Bereich der Haltestelle verstärkt Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt würden. „Insgesamt verhalten sich allerdings auch viele Verkehrsteilnehmer der Situation entsprechend sehr angemessen, sodass wegen des Fehlverhaltens einiger nicht alle über einen Kamm geschert werden dürfen“, so Jürgen Maier, Chef der PI Ochsenfurt.  
Alles in allem fasste Gerhard Grünewald die Situation wie folgt zusammen: „Aufgrund der extremen Gefahrensituation an der B13 ist es als erste Maßnahme dringend erforderlich, dass die beiden Großraumtaxis die Erstklässler wieder an dem bald fertig gestellten Platz vor dem Kindergarten abholen.
Die Kleinochsenfurter Stadträte und die betroffenen Eltern können nicht nachvollziehen, dass sowohl der Schulwegbeauftragte des Landkreises als auch die Vertreter der PI Ochsenfurt keine großen Bedenken gegen die Bushaltestelle an der stark befahrenen B13 vorbringen. Sie werden sich vehement für eine Entschärfung dieser Situation einsetzen und mit Nachdruck darauf hinwirken, einen sicheren Standplatz für ihre Kinder zu finden“.

Text und Bilder: Walter Meding

 

 

Jeden Morgen sichern Eltern ihre Kinder gegen den KFZ-Verkehr auf der B 13

 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 1 von 73

Statistik

Seitenaufrufe : 770602

Powered by Hallo! Maintal. Designed by: Joomla Theme, postgresql sequence. Valid XHTML and CSS.